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„Salami, Flasche, Mondschein...“ - Kreatives Schreiben für kreative Köpfe

Preisverleihung zum Literaturwettbewerb von Wiltmann und VITAL in Hamburg

Nach der großen Resonanz der Vorjahre haben wir gemeinsam mit der vom Hamburger Jahreszeiten Verlag herausgegebenen Zeitschrift VITAL im April dieses Jahres zum bereits fünften Mal zu einem Schreib-Wettbewerb aufgerufen. In diesem Jahr war die Kreativität der Teilnehmer besonders gefragt. Anstatt einen Text zu einem festgelegten Titel zu formulieren, galt es eine Reizwortgeschichte zu verfassen. Vorgegeben waren fünf Begriffe, die in dem literarischen Beitrag eine Rolle spielen mussten: Salami, Flasche, Ventil, offline und Mondschein. Hunderte Autorinnen und Autoren aus dem deutschsprachigen Raum ließen der Phantasie freien Lauf und reichten ihre Texte ein. Anfang November wurden die zehn besten Einsendungen im Rahmen einer Feierstunde in der Hamburger Heine-Villa prämiert.

Zwei Themenkreise hatten es den Teilnehmern besonders angetan: Liebesgeschichten und Kriminalliteratur. Die Jury, bestehend aus Dr. Inga Ingold, Wiltmann-Gesellschafterin und Literaturwissenschaftlerin, und Carolin Streck, Chefredakteurin der VITAL, hatte die anspruchsvolle Aufgabe, die zehn besten Arbeiten aus allen Einsendungen auszuwählen. „Sein letztes Puppenspiel“ so der Titel des Beitrags mit dem die Erstplatzierte Ursula Zahr aus Odenthal die Jury überzeugte. Den zweiten Platz sicherte sich Gabriele Hartmann aus Höchstenbach mit ihrem Text „Blutmond“. Bettina Schneider aus Berlin wurde für ihre Geschichte „Blind Date“ mit dem dritten Platz geehrt.

Für die ersten drei Preisträgerinnen gab es als besondere Auszeichnung je eines der limitierten Steinguss-Objekte des Künstlers Otmar Alt – in diesem Jahr in Form einer Wurstblume. Den übrigen Gewinnern überreichte Wiltmann Geschäftsführer Dr. Wolfgang Ingold ein von Alt gestaltetes Schatzkästchen. Über das Ziel des Wettbewerbs sagt Ingold: „Die Wurst ist das höchstveredeltste Lebensmittel überhaupt. In fast allen Kulturen der Welt gehört sie zum täglichen Leben dazu. Da sie so allgegenwärtig ist, wird sie jedoch häufig nicht als besonders bedeutend wahrgenommen, ihr Wert als Kulturgut verkannt. Mit dem Literaturwettbewerb möchten wir das Bewusstsein für die Wurst als Kulturgut weiter stärken und unsere Produkte in den Mittelpunkt des Lebens rücken.“ Die Fortführung des Wettbewerbs im kommenden Jahr ist bereits beschlossen.

 

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