Der Marktführer im hochwertigen Salami- Segment erweitert das Sortiment um drei Bio-Produkte und sechs weitere Spezialitäten / Qualität als Handlungsmaxime und Wettbewerbsstärke / ein Salami-Thron ist Blickfang auf dem Messestand der ANUGA 2011
Köln/Peckeloh – Die Wiltmann GmbH & Co. KG mit Sitz im westfälischen Peckeloh präsentiert auf der Fachmesse Anuga Meat 2011 in Köln einen Strauß an Neuerungen. Auch im 124. Jahr seit Gründung des Unternehmens präsentiert die nun fünfte Führungsgeneration der Familie eine gelungene Balance zwischen klassischen Spezialitäten und innovativen Genießerprodukten.
Die Peckeloher haben eine völlig neue Produktgruppe entwickelt. In Köln feiert ein Bio-Sortiment mit zwei Salamiprodukten und einer Geflügel-Lyoner Premiere. Überdies rücken Gourmet-Aspik-Spezialitäten auf dem Genießerteller in die SB-Regale des Handels. Das ebenfalls neue 100Gramm Genießertöpfchen mit drei Streichwürsten nach traditionellen Rezepturen wird die Anhänger delikat herzhaften Genusses gewinnen. Der international renommierte Künstler Otmar Alt aus Hamm erarbeitete zur ANUGA zwei neue Objekte für Wiltmann. Zum einen schuf er für die Bedientheken einen wertanmutigen Präsentationsteller aus lebensmittelechtem Melamin im typischen Wiltmann-Design. Zum zweiten entwarf Alt den „Salami Thron“. Zahlreiche Besucher auf dem ANUGA-Messestand nahmen auf dem aus abstrahierten Formen von Salamiwürsten komponierten Thron Platz. Ein Blickfang auf dem Messestand und ein originelles wie witziges Kunstobjekt!
Positive Geschäftsentwicklung
Nach einer gezielten Straffung des Sortiments bewegten sich die Umsatzerlöse des Familienunternehmens 2010 mit rund 165 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres. „Wir sind insgesamt mit der Entwicklung zufrieden. Die Ertragsseite steht leider im intensiven Wettbewerb des deutschen Markts unter hohem Preisdruck. Die Ergebnissituation könnte sich komfortabler darstellen. Besonders die Weitergabe der steigenden Rohstoffpreise ist häufig schwer oder nur mit Verzögerung und Abstrichen machbar“, erläuterte Wiltmann-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Ingold, verantwortlich für Verwaltung, Marketing und Vertrieb. Im Geschäftsjahr 2010 und 2011 tätigte das Unternehmen Investitionen und Aufwendungen für Neuerungen in Höhe von mehr als 10 Millionen Euro. Neben dem Bau eines neuen Blockheizkraftwerks war u.a. das Einrichten einer Rein-Raum-Fertigung in der hoch sensiblen Pastetenabteilung Gegenstand der Neuerungen. In den Verpackungsstationen arbeiten Roboter nun schnell und wirtschaftlich.
Marktführer bei Salami und Pasteten
Der Export mit einem Anteil am Umsatz von rund fünf Prozent verzeichnete weiter eine leicht steigende Tendenz. Den Löwenanteil des Produktprogramms machen mit 80 Prozent die Dauerwürste wie Salami aus. Kochwurst, besonders hochwertige Pasteten, Brühwurstspezialitäten sowie AspikGourmet-Produkte, tragen zu den Erlösen rund 20 Prozent bei. Die Peckeloher bieten mit mehr als 70 verschiedenen Sorten für die SB-und Bedienware die größte Vielzahl an Salamis unter den deutschen Herstellern. Klassisch aus Schwein oder Rein-Rind, Geflügel, Lamm oder Hirsch und Bio, Wiltmann lässt keinen Salami-Wunsch offen. Im Segment Markensalami ist Wiltmann in Deutschland ebenso Marktführer wie bei den Pasteten. Die Marke für Genießer ist bundesweit in nahezu allen Marktformen des Lebensmitteleinzelhandels und in vielen Fachgeschäften für Fleischwaren vertreten.
Nur naturgereifte Spezialitäten
In Peckeloh waren 2010 im Vergleich zum Vorjahr unverändert 850 Fachkräfte und spezialisierte Mitarbeiter beschäftigt. Täglich verarbeitet Wiltmann 150 Tonnen frisches Fleisch. Die Produktionsfläche von nahezu 100.000 qm umfasst allein 60.000 qm an Reifehängeböden. „Unsere traditionell ausschließlich naturgereiften Spezialitäten haben die Zeit für ein echtes Genießerprodukt. Wir verzichten völlig auf den Einsatz von Schnellreifemitteln und Farbstoffen“, betonte André Behrmann, für die Produktion zuständiger Geschäftsführer von Wiltmann. Mehr als 620.000 Wurst-Interessierte haben in Peckeloh den Mitarbeitern in der Gläsernen Produktion schon aus nächster Nähe über die Schultern geschaut.
„Vertrauen heute so nötig wie nie zuvor“
„Unsere Arbeitsweise bis hin zu den Rohstoffen machen wir jedem Verbraucher transparent. Die Besucher unserer europaweit einmaligen gläsernen Produktion gewinnen detaillierten Einblick in unsere Fertigung. Die Kunden bilden, wenn man so will, ein zweites System der Qualitätssicherung. Und sie gewinnen Vertrauen in unsere Arbeit. Das ist heute so nötig wie nie zuvor“, erklärte Ingold. Vor allem in der Qualität sieht Ingold die Wettbewerbsstärke der Marke für Genießer. Wiltmann zähle in seinen Produktgruppen zu den Qualitätsführern im deutschen Markt. Das Unternehmen fertige all seine Erzeugnisse aus Fleisch der höchsten Qualitätsstufe. Die Peckeloher verwendeten ausschließlich erlesene Naturgewürze. Man folge konsequent den Wünschen der Kunden.
Qualität ist die Maxime
„Unsere fein abgestimmten Rezepturen und Spezialitäten verkosten und bewerten anspruchsvolle Verbraucher vor dem Start der Serienfertigung. Auch bei der Convenience der Verpackungen und der Auszeichnung der Produkte haben die Bedürfnisse der Verbraucher Priorität. Diese und weitere Leistungen machen die Qualität unserer Markenprodukte aus. Qualität ist die Maxime unseres Handelns und Genießerqualität unsere strategische Positionierung im Markt. Dieser klaren Ausrichtung werden wir weiter konsequent folgen“, erläuterte Ingold.
