WICHTIGER DENN JE: "KOMMEN, SEHEN, SICHER SEIN!"

Gläserne Produktion als Publikumsmagnet /
Rund 500.000 Besucher nach 20 Jahren


Versmold/Peckeloh – Franz P. aus Ibbenbüren zeigt sich beeindruckt: "Hier ist alles so sauber. Da kannst Du ja vom Boden essen. Die Mitarbeiter sind in ihrer hellen Arbeitskleidung mehr wie im Krankenhaus als in einer Wurstfabrik angezogen. So hygienisch ist das alles hier." Helga M. aus Osnabrück begeisterten die Kontrollen am Wareneingang: "Die lassen nichts durchgehen, messen die Temperatur, prüfen optisch alles gründlich und dann gehen noch Stichproben ins Labor. Und so eine Schnell-Tiefkühlanlage, die gerade angeliefertes Frischfleisch schockfriert, hätte ich auch gerne für meine Lebensmittel zuhause." Sabine S. aus Detmold verschmerzt, dass sie nicht selbst durch den Wursthimmel mit zwei Millionen reifenden Würsten gehen durfte. "Diese riesigen Reifehängeböden waren auch über Video faszinierend."

Die drei Besucher kommen gerade aus der in Europa einzigartigen Gläsernen Produktion. Sie sind in bester Gesellschaft: Auch der ehemalige Bundespräsident Johannes Rau und Sven-Georg Adenauer, Enkel des Altkanzlers und heute Landrat des Kreises Gütersloh halten Wiltmanns Gläserne Produktion für einen Vorzeigebetrieb in der Region. Auch nach über zehn Jahren hat Wiltmanns Gläserne Produktion nichts von ihrer Anziehungskraft verloren.


Rekordverdächtig?
In den letzten Jahren hatte die Gläserne Produktion jährlich viele zigtausende Besucher. Seit 1987 haben rund 500.000 Menschen die Gläserne Produktion besichtigt. "Mangels Vergleich lässt sich über Rekorde kaum sprechen", so Friedrich W. Schumacher, "doch hier sind viele Mitarbeiter stolz und selbstbewusster, seitdem ihnen ständig Besucher bei der Arbeit zuschauen."

Die Rohwurst-Produktion bei Wiltmann steht jedermann zur Besichtigung offen. Über Glasgalerien mit insgesamt rund 100 Meter Länge erhalten die Besucher aus kurzer Entfernung direkten Einblick in die meisten Produktionsabschnitte. Die Bereiche Reifehängeböden, Verpacken sowie Brühen der Kochwurst stehen den Besuchern aus baulichen Gründen nicht offen. Dort sind aber mehrere Kameras installiert. So empfangen die Besucher Live-Bilder über Großbildschirme. "Hier kann jeder sehen, was in der Wurst drin ist. Dass das Wurstbrät über große Edelstahlzylinder fast vollautomatisch in die Naturdarmpelle gepresst wird, wusste ich auch nicht", bemerkt Matthias P. aus Bielefeld. "Bei den Salamis von Wiltmann ist`s nur mageres Muskelfleisch mit ein wenig Bauchspeck." Imponiert hat Joachim K., ebenfalls aus Bielefeld, mit welcher Präzision die computergesteuerte Waage die Gewürzmischung für die "Original Wiltmann-Salami" portioniert. Schon bei einer Abweichung von 50 Gramm auf 200 Kilogramm Fleischmasse stoppt sie den Fertigungsprozess. Sowohl die geschmacksstiftende Räucherung auf Buchenholz als auch Dauer und Luftfeuchtigkeit der Reifung in den Hängeböden sind EDV-gestützt. Auch das garantiert Qualitätskonstanz.

"Solche Eindrücke machen das Staunen vieler Besucher und das immer noch wachsende Interesse an der Gläsernen Produktion verständlich", so Schumacher.

Offensive Kommunikation
Aufmerksam auf die Gläserne Produktion wird die Mehrzahl der Interessenten durch den Kauf eines Wiltmann-Produkts oder durch persönliche Empfehlung. Auf der Produktausstattung liest der Kunde den einprägsamen Slogan: "Kommen, sehen, sicher sein!" und die Nummer des Servicetelefons. Anruf genügt, und schon steht der Besuchstermin. "Wir offerieren die Gläserne Produktion künftig auch über unsere Printwerbung. Zudem gehen wir aktiv auf ausgewählte Zielgruppen zu", so Schumacher.


Immer stärkerer Besuchermagnet
Die Gläserne Produktion ist ein besonderes Asset des Unternehmens. Ihr Erfolg spricht für sich. Zur Zeit sind wegen des großen Andrangs Besichtigungen nur nach Voranmeldung möglich. Die Gläserne Produktion ist jeweils auf mehrere Wochen ausgebucht. Die Besuchergruppen sind bunt gemischt. Schulklassen und Familien, Studenten und Fachbesucher aus Handel und Metzgereien, Hausfrauen und Senioren wie auch verschiedenste Vereine zieht es nach Peckeloh.

Aber auch Journalisten und Politiker kommen häufig zu Wiltmann. Der ehemalige Bundespräsident Johannes Rau, damals noch Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, weihte 1989 die Gläserne Produktion ein. Seitdem haben zahlreich Abgeordnete aus Landesparlamenten und Bundestag Wiltmann besucht. "Wir werden unsere Politik der Offenheit und Transparenz konsequent fortsetzen und wo immer möglich weiterentwickeln. Das schafft unersetzbare Nähe zu all unseren Kunden", hebt Schumacher hervor.



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Franz Wiltmann GmbH & Co. KG - Westfälische Fleischwarenfabrik -
33763 Peckeloh -
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