EIN KUNSTPROGRAMM FÜR PRODUKT UND MARKE
Kunst als konsequent eingesetztes Element von Marke
und Corporate Identity
Versmold/Peckeloh Wurst und Kunst: Auf den ersten Blick haben sie nichts miteinander zu tun. Doch auch die Herstellung von Wurst ist eine Kunst für sich. Sie umfasst ebenso viele Rezepturen und Facetten wie die Werke verschiedener Künstler. Bei Wiltmann gehören Kunstgenuss und kulinarischer Genuss zusammen. Kunst ist seit vielen Jahren ein tragendes Element der Unternehmensstrategie und täglicher Begleiter in der Unternehmenspraxis. Sie prägt das gesamte Erscheinungsbild des Unternehmens wie auch Die Marke für Genießer.
Farbenfrohe und lebendige Kunst
Wichtigster Partner des Unternehmens in Sachen Kunst ist Otmar Alt. Die Werke des renommierten Künstlers zeichnen sich durch lebhafte Farben und prägnante wie abstrakte Formen aus. Alt gestaltet in Peckeloh Kunst im und am Unternehmen. Sein jüngstes Projekt für Wiltmann ist die Gestaltung der Fassade auf der Rückseite des Produktionsgebäudes. Über eine Länge von 67 Metern dekoriert ein zwei Meter hohes, abstraktes Gemälde in drei Teilen, ein sogenanntes Tryptichon, die Gebäudewand. Im Sommer 2000 hat Alt es fertig gestellt. Rad- und Autofahrer können auf den Wegen rund um Peckeloh das bunte Farbenspiel schon aus rund zwei Kilometer Entfernung sehen. Durch die Verwendung von Folie mit Glaseffekt hat Otmar Alt dem Werk besondere Leuchtkraft verliehen. Das Wiltmann-Produktionsgebäude erscheint als Kunstobjekt in den naturhaften Feldern Westfalens. Die Integration von diesem und anderen Werken Otmar Alts ermöglicht es dem Fleisch- und Wurstwarenhersteller, augenfällige und für das Unternehmen auffällige Zeichen im Einheits-Allerlei vieler Außendarstellungen von Unternehmen zu setzen. Mit der Symbiose aus Kunst, Architektur und Natur und dem, was wir tun, wollen wir auch das Profil unserer Marke stärken. Ziel ist eine Ästhetisierung und Aufwertung unserer Arbeit wie auch unserer Produkte, so Dr. Wolfgang Ingold, Geschäftsführer von Wiltmann.
Raus aus dem Thekenallerlei
Die Synthese aus künstlerischer Ästhetik und Genuss zieht sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche des Unternehmens. So haben die Peckeloher zusammen mit Otmar Alt auch Konzepte für innovative Produktpräsentationen am Point-of-Sale (POS) entwickelt. 2001 startete Wiltmann die neuste Initiative: den praktischen Präsentationsteller "Otello" für die Auslage von Aufschnittware in den Verkaufstheken von Handel und Metzgereien. Der Teller ist mit abstrakten Formen und kräftigen Farben gestaltet. Er signalisiert dem Kunden ein exklusives wie hochwertiges Produkt.
Die Wurst ist in präsentationsfertig aufgeschnittenen Verkaufseinheiten in den Teller eingelegt. Nach dem gleichen Prinzip sind auch von Otmar Alt für Wiltmann gestaltete Pastetenschalen konzipiert. Bereits seit 1999 setzt sie der Handel erfolgreich für die Präsentation der Wiltmann Genießer-Pasteten ein. Kräftige Farben und geschwungene Formen verraten auch hier die Handschrift von Alt. Die Deckel der Pastetenschalen aus hochwertigem Porzellan der Manufaktur Rosenthal haben die Form von Tieren, wie Schwein, Rind, Ente, Fasan, Hirsch und Lamm. In diesem Jahr kommt das Lamm neu dazu. „Das dekorative Design und die Appetit machende Präsentation kommen bei den Kunden und auch beim Einzelhandel hervorragend an. Gleichzeitig steigern wir damit auch den Wiedererkennungswert von Marke und Produkten“, erklärt Marketingleiter Friedrich W. Schumacher den Effekt der kunstvollen Inszenierung. Das Peckeloher Unternehmen lässt die Schalen in einer limitierten Auflage von 50 Stück fertigen.
Weitere Mosaiksteine für den Marktauftritt von Wiltmann sind unter anderem vom Künstler gestaltete Spiegel für den POS und Geschenkverpackungen in Form des traditionsreichen Wiltmann-Gründerhauses; ein Fachwerkhaus aus dem Jahr 1787. Darüber hinaus sind die Siegertrophäe und die Urkunde zum Wettbewerb „Beste Wursttheke Deutschlands“ ein echter Blickfang an den Bedienungstheken.
Kunstvolle Profilierung mit Tradition
Auch die Zusammenarbeit mit Alt hat bereits Tradition. Bereits 1987 entwarf er zum 100-jährigen Firmenjubiläum von Wiltmann für das Betriebsrestaurant ein 40 Quadratmeter großes Wandbild. Es besteht aus vier Teilen und zeigt die Geschichte des Unternehmens. Auch das Treppenhaus des Produktionsgebäudes und die Hallen der so genannten Gläsernen Produktion mit ihren bunten Glasfenstern tragen die unverkennbare Handschrift des Künstlers. Moderne Formen und lebendig leuchtende Farben schaffen eine stimulierende Atmosphäre für Mitarbeiter und Besucher.
Kunstvolle Präsentation auch auf Messen
Auch bei Messeauftritten präsentiert Wiltmann verschiedene Arbeiten des Künstlers. So entwarf Alt schon 1987 den bis heute immer wieder aktualisierten Messestand des Unternehmens. Auch die Skulptur des so genannten Thekenoskars wird im Großformat zu sehen sein. Er ist der Hauptpreis des von Wiltmann jährlich veranstalteten bundesweiten Wettbewerbs um die beste Bedienungstheke für Wurstwaren im Handel. Das Unternehmen will sein schon fast museumsfähiges Kunstprogramm und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Alt auch in Zukunft fortsetzen. Für Ingold ist das nicht nur ein Element der Marketing-Strategie: Die Synergien aus der Verbindung von Kunst und Wurst sind nicht nur für unsere Arbeit sehr wichtig. Sie spiegeln auch unsere Unternehmensphilosophie, unser Denken wider. Denn bei allem, was wir tun und bei aller Nähe zur Wurst wissen wir sehr wohl: Der Mensch lebt nicht vom Fleisch allein.
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