Die Gläserne Produktion
Wo unsere Nahrung herkommt:
Lehrerfortbildung beim Wurstwarenhersteller Wiltmann
Kreis Gütersloh (NW) Wie werden Salami, Schinken, Heißwürstchen und Co. hergestellt? Diese Fragestellung stand bei der Lehrerefortbildung „Wo unsere Nahrung herkommt“ auf dem Programm. Über 40 Pädagogen, vorwiegend aus dem Kreis Gütersloh, aber auch aus ganz Ostwestfalen, besichtigten das Westfälische Fleischwarenfabrikat Franz Wiltmann in Versmold-Peckeloh.
Unter dem Motto die „Gläserne Erzeugnung“ konnten die Lehrkräfte direkt in die Zubereitung von Schinken, Salami, Pasteten, Wurst- und Aspikwaren einsehen. Denn Glas-Galerien ermöglichen bei der Wiltmann den Blick in die Produktion.
(Entnommen aus „Neue Westfälische“ vom 21.02.2009)
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Warenannahme
Mehr Transparenz, mehr Vertrauen
Wachsende Siegelflut, komplexere Rezepturen, kritische Kunden: die fleischverarbeitende Industrie steuert mit vertrauensbildenden Maßnahmen dagegen. Fakten und Herausforderungen für Ihren Kauf.
Seit der BSE-Krise und den Fleischskandalen in den vergangenen Jahren machen sich die Produzenten nicht mehr nur Gedanken über die Herkunfts- und Qualitätssicherung ihres Rohstoffes. Sie investieren kräftig in vertrauensbildende Maßnahmen hin zum Verbraucher. Die Ansätze sind vielfältig. Die fleischverarbeitende Industrie fokussiert ihr Marketing deshalb so konsequent die nie auf Qualität und Transparenz. Detaillierte Informationen auf Verpackungen und transparente Qualitätsfleischprogramme zählen inzwischen zum Standard. In diesem Zuge steigt das Vertrauen der Verbraucher erneut an und damit auch der Konsum. Stattliche 60 Kilogramm Fleisch und Fleischwaren kauft im Schnitt ein Deutscher pro Jahr. Hoffnungsträger und Trendbarometer ist auch in diesem Jahr die Grillsaison.
Ansatz 1: Geschlossene Produktion vom Acker bis zum Teller Der in Zeiten von Skandal-Schlagzeilen gefundene Ansatz der geschlossenen Herkunftskette reicht aus Verbrauchersicht längst nicht aus. Die Verbraucher wolle nicht nur über die Herkunft des Fleisches Bescheid wissen. Sie legen Wert auf Transparenz in der Verarbeitungskette. Wer offen zeigt, wie seine Wurst produziert wird und diese „gläserne Prodiktion“ bewirbt, erarbeitet sich einen Imagegewinn für seine Marke und auch seinen Markt. Erfolgsbeispiele finden sich in der Industrie (Wiltmann, Bäuerliche Erzeugnisgemeinschaft Schwäbisch Hall).
(Entnommen aus „Rundschau für den Lebensmittelhandel“, Ausgabe 2008/05)
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Blick auf Fließband schafft Vertrauen
Die von Skandalen gebeutelte Lebensmittelindustrie signalisiert den Verbrauchern mit Gläserner Produktion zunehmend Transparenz
Minderwerte Fleischwaren, belastetes Gemüse, Chips mit Acrylamid die regelmäßigen Hiobsbotschaften über Lebensmittelskandale haben bei den deutsche Verbrauchern Spuren hinterlassen. Ein Rezept der Hersteller gegen die Verunsicherung der Konsumenten lautet Transparenz zeigen und das am besten dort, wo die Waren entstehen: in der Produktion.
Ein Vorreiter dieser Strategie ist der Wursthersteller Wiltmann in Versmold. „Die Verbraucher sind misstrauisch geworden. Das Image von Fleischwaren war auch schon vor den Skandalen nicht das beste“, sagt Friedrich-Wilhelm Schumacher. Das Unternehmen hat daher schon 1989 eine sogenannte „gläserne Produktion“ eingeführt: Jeder Verbraucher kann den Mitarbeitern von einer 100 Meter langen Glasgalerie aus über die Schulter schauen eine Gelegenheit, die bereits 525 000 Besucher genutzt haben.
Entnommen aus „Horizont“, Ausgabe 2007/38)
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Interessante Einblicke in die Wurstherstellung
CDU-Senioren-Union besucht die Versmolder Fleischwarenfabrik Wiltmann
Steinhagen (HK) In regelmäßigen Abständen besucht die CDU-Senioren-Union Unternehmen der heimischen Wirtschaft. Am vergangenen Dienstag waren sie bei der Fleischwarenfabrik Wiltmann in Versmold zu Gast.
35 Mitglieder und Interessierte trafen sich am frühen Nachmittag beim Pförtner des Traditionsunternehmens. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte der in der fünften Generation geführten Firma erhielten die Steinhagener einen eineinhalbstündigen Einblick in die fabrikmäßige Herstellung von Wurstwaren.
Von der Warenannahme mit täglich rund 180 Tonnen angeliefertem Fleisch zum zerlegen, dem Einfrieren eines Teils des Fleisches zum Wasserentzug, Zerkleinern, Mischen der verschiedenen Zutaten mit Zugabe von Gewürzen und dann die Formung der Wurst für die Luft- oder Rauchtrocknung all diese Produktionsschritte konnten die Besucher in der Gläsernen Produktion verfolgen. Auf Live-Videos sahen die Senioren dann Stationen der Produktion, unter anderem den "Wursthimmel", wo rund zwei Millionen Würste zum Reifen aufgehängt sind.
Kostproben einer kleinen Auswahl der verschiedenen Wiltmann-Waren rundeten den Besuch ab. Beim anschließenden gemütlichen Kaffetrinken im Versmolder Bauerncafé "Im Eichengarten" wurde noch lange über die zeitgemäße Herstellung der Wurstwaren diskutiert.
(Entnommen aus "Neue Westfälische" 10/2002)
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Gläserne Produktion: Kommen, sehen, sicher sein
"Wer die Forderung, Glaubwürdigkeit nicht nur vierfarbig zu bewerben, sondern tatsächlich auch zu praktizieren, als unrealistisch ins Reich der Fabel verweist, wird beim Salamispezialisten Wiltmann eines Besseren belehrt", stand vor einiger Zeit in der renommierten FAZ zu lesen.
Mehr vertrauen
In dem Artikel geht es darum, wie Nahrungsmittelhersteller mehr Vertrauen bei Verbrauchern gewinnen können. Verwiesen wurde auf die "Gläserne Produktion", eine Wiltmann-Einrichtung, die europaweit als einmalig für die Branche gelten kann. Denn bei Wiltmann können die Besucher unter dem Motto "Kommen, sehen, sicher sein" von zwei jeweils 100 m langen Glasgalerien den Wurstmachern bei der Arbeit zuschauen.
"Bei uns kann der Konsument jeden Schritt der Wurstfertigung erleben. Er sieht das angelieferte frische Fleisch, die Qualitätskontrolle, das feine Zerlegen, das Kuttern und Füllen in Natur- und Kunstdärme, das Beimischen der Gewürze, Kochen, Räuchern und Reifen", erläutert Geschäftsführer Jürgen Behrmann.
Besucherinteresse wächst
Und diese Gelegenheit haben inzwischen mehr als 200.000 besucher genutzt. "Bis heute", so die Erfahrung von Marketingleiter Friedrich-Wilhelm Schuhmacher, "hat die Gläserne Produktion nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt". Das Besucherinteresse wächst weiter. In Presse und Öffentlichkeit findet die Initiative nach wie vor ein starkes Echo. Aus dem Dialog mit Konsumenten, Ernährungsberatern, Studentengruppen, Verbraucherverbänden oder Hausfrauen entwickeln sich Verbesserungsvorschläge und oftmals auch ganz neue Ideen.
(Entnommen aus "Wirtschaftsbildwww" 06/2002)
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Die gläserne Produktion
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!
Seit BSE und MKS fragt sich so mancher Verbraucher, was wohl in der Wurst steckt. Bei Wiltmann, Fleischwarenfabrikant im westfälischen Peckeloh, ist das kein Geheimnis! Schon seit 1989 gibt`s dort die "Gläserne Produktion". "Kommen, sehen, sicher sein!", heisst die das Firmenmotto. "Denn wem man über die Schulter schaut, der erlaubt sich keine Fehler", sagt Jürgen Behrmann, Geschäftsführer Produktion.
Aus ganz Deutschland reisen täglich über 100 Besucher in Bussen an. Von langen Glasgalerien verfolgen sie aus kurzer Entfernung die einzelnen Produktionsabschnitte und können auf Gr0ßbildschirmen genau erkennen, was zur Wurst oder Schinken verarbeitet wird.
Die Firma Franz Wiltmann GmbH besteht seit 200 Jahren und erhielt für die hohe Qualität ihrer Produkte schon zahlreiche Auszeichnungen. Ihre Politik der Offenheit hat sich bewährt: Von Flensburg bis zum Bodensee sind Original-Wiltmann-Salami, Heimathof-Knochenschinken, Spezialitäten aus Aspik sowie Kalbs- und Trüffel-Leberwurst die Verkaufsrenner.
(Entnommen aus "Frau im Spiegel" 06/2002)
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